Wann?

Donnerstag den 17.06.2010 ab 18:15 Uhr

Wo?

Von-Melle-Park 8, Hörsaal

Wer?

Prof. Dr. Dieter Lenzen, Prof. Dr. Wolf-Dieter Narr & Prof. Dr. Peter Fischer-Appelt.

Die Anforderung an die Universität Verantwortung für ihre eigene und die gesellschaftliche Zukunft zu übernehmen ergeht aus sehr unterschiedlichen Richtungen; und ebenso vielgestaltig sind die Erwartungen an das „wie“, die Art und Weise der Umsetzung.

In der jetzigen Situation geht es darum, kritische Fragen zu stellen nach den Folgen und Effekten, den Möglichkeiten und Grenzen, die sich aus Entscheidungen über dieses „wie“ ergeben.

Zentrale Fragen sind:

Wie kann man das Universitätsprinzip als Widerstandsprinzip verstehen? Bezieht es sich vor allem auf innerwissenschaftliche Fragen oder bezieht es sich auch oder vor allem auf gesellschaftliche Zustände?

Worin besteht die (unbedingte) Autonomie der Universität und warum ist sie notwendig?

Wie wird mensch Demokrat_in und was hat Demokratie mit Denken und Universität zu tun?

Ist die Aufgabe freien und öffentlichen Denkens das Finden von Antworten oder das Generieren immer neuer Fragen und damit Ungewissheiten?

Was verändert sich an der Universität und im Selbstverständnis derselben, wenn ihr Ziel vor allem Ausbildung ist?

Sind wir Exzellenzen und wenn ja, warum?

Woher kommt das große Streben nach „Exzellenz“?

Anhand dieser Fragen sollen Eingangsstatements von den Diskutant_innen formuliert werden, die dann im weiteren Verlauf erörtert und diskutiert werden.

Share