Was zum Teil in den Studierendenstimmen der Fakultät EPB, der Uni-HH, schon zum Ausdruck kam, setzt sich auf europäischer Ebene fort. In einem Newsletter des Deutschen Hochschulverbandes wird auf eine Studie im Auftrag des Bundesminesteriums für Bildung und Forschung verwiesen, in der über 17.000 Studierende von Wissenschaftlern der Uni-Konstanz befragt worden waren.

Der Befragung zu folge “hält die Mehrheit der Studierenden den Umfang des Lernstoffs im Bachelor-Studium für übertrieben. Zwei Drittel haben selten oder nie Kontakt zu ihren Dozenten. Lediglich sieben Prozent gaben an, unmittelbar mit ihren Dozenten zu tun zu haben. Zudem halten die meisten Studierenden ein Master-Studium für sehr wichtig. Zwar würden nur 49 Prozent in den Master gehen, um sich persönlich weiter zu entwickeln. Aber neun von zehn Bachelor-Studierenden halten ein Master-Studium für “sehr nützlich” (72 Prozent) oder “nützlich” (17 Prozent), um ihre Berufsaussichten zu verbessern. Dass die Bedingungen für den Übergang in ein Master-Studium unklar sind, empfinden Studierende als Belastung. Laut Umfrage trägt die neue Studienstruktur bislang nur wenig dazu bei, die internationale Mobilität zu erhöhen.”

Viel zu tun also!

Was die Hintergründe dieser Reformen sind, wie sie sich auswirken und was für Alternativen denkbar sind, dass soll auf unserer Konferenz Thema sein.